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Tabakanbau-Forum

Forum für den Tabakanbau im eigenen Garten für Fragen, Erfahrungen und Berichte
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Redrying / Kochtopfmethode. Was mach ich falsch?

Tabakanbau & Zigaretten <- Tabakanbau-Forum.de Foren-Übersicht
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Tabakkauer
Hobbyfarmer
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Anmeldedatum: 12.04.2017
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 16.11.2017, 12:33   

Test 2: Schnellkochtopf wenig Druck, kein “Ring”, 2,5 Std.
Eigentlich wollte ich nur 1 Stunde, musste aber unerwartet weg...
Ergebnis Tabak richtig feucht und deutlich dunkler, deutlich besserer Geruch

Da ich keine Zeit mehr hatte, hab ich ihn feucht wie er war in eine Tüte und dann in die Fermentationsbox gepackt. Da lass ich ihn jetzt mal drin und in ein paar Tagen dürfte rauchfertig getrocknet sein. Bin mal gespannt, wie er dann schmeckt.

Das Ergebnis und der Aufwand unterscheidet sich nun kaum noch von der Kochtopfmethode, eventuell ist ein Vorteil, dass man keinen Ofen braucht, der Nachteil ist die schlechte Fortschrittskontrolle...
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Dampfer60
Hobbyfarmer
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Anmeldedatum: 20.07.2017
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 16.11.2017, 15:03   

..wenn er viel dunkler geworden ist, dann war er sehr sehr feucht. Ein bichen Wasser reduzieren. Aber du hast nun gemerkt, dass deine ersten Versuche, so wie ich es vermutet hatte, zu kurz gedämpft wurden.
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papapete
Zögling
Zögling


Anmeldedatum: 10.11.2017
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 16.11.2017, 15:51   

Zu feucht? Da muss ich nochmal nachhaken...

Meiner wurde auf jeden Fall auch ziemlich dunkel. Hatte den im Topf auch immer wieder nachgefeuchtet.

Wie feucht darf er denn sein?

Werde evtl heute oder am Samstag mal den Tabak von eurotabak probieren.
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Dampfer60
Hobbyfarmer
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Anmeldedatum: 20.07.2017
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 16.11.2017, 17:58   

So feucht ungefähr, dass er zum Drehen zu feucht wäre, er darf auf keinen Fall nass sein. Vgl. einen Putzlumpen, den du fest ausgewunden hast, also fast schon trocken, aber eben noch nicht trocken. Der Tabak darf niht brechen, sich anfühlen wie Leder
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Tabakkauer
Hobbyfarmer
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Anmeldedatum: 12.04.2017
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 17.11.2017, 12:02   

Ja, ich denke mittlerweile auch dass Feuchte eine entscheidende Größe ist.
Meine TAbakreste, die ich in der Fermentationskammer habe, werden regelmässig befeuchtet, die werden immer dunkler und gehen bald in Richung "Cavendish". Ich habe mir mal eine 30 Jahre alte Pfeife aus Studentenzeitung damit gestopft, erste Sahne!
OHne Feuchte bleibt er also hell, mit Feuchte wird er dunkler. Nun spielt aber wahrscheinlich auch die Feuchte bei der Wirkung der Hitze eine Rolle. Wahrscheinlich wird eine "gewisse" Feuchte benötigt um irgendwelche chemisch-biologischen Prozesse überhaupt in Gang zu setzen.
Da ich ja eigentlich eher auf Zigaretten aus bin, werden die nächsten Versuche wieder im Kochtopf ausgeführt werden, mit Feuchte, wie Du es gerade beschrieben hast...
Bis dahin werde ich mir dann und wann ein Pfeifchen genehmigen und meinen dunklen Zigarettenfeinschnitt aus der Fermentationskammer genießen....
Auf jeden Fall hilft die Kochtopfmethode schnell rauchbare Tabake aus aus nicht idealem Ausgangsmaterial herzustellen, soweit bin ich mir schon sicher.
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Dampfer60
Hobbyfarmer
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Anmeldedatum: 20.07.2017
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 17.11.2017, 13:28   

...Genau richtig alles erkannt! Was da letztlich genau im Tabak passiert kann ich auch nicht sagen, auf jeden Fall ist die beschriebene Methode absolut reproduzierbar das ist wichtig.
Noch was, was mir aufgefallen ist:
Wenn ich den Rohtabak mit der TC100 schneide, kommt es ab und an mal vor, dass unten ein kleiner zusammengedrückter Tabakklumpen raus kommt. Diese Knäuel werden dann auseinandergewuzelt und gut ist. Aber ich übersehe auch ab und an einen Knäuel der dann mit in den Topf wandert. Der ist dann natürlich sehr feucht und bleibt es dann auch im Topf und der wird dann auch deutlich dunkler als der "entwirrte" lockere Tabak. Dies deutet auch darauf hin, dass zu viel Feuchte einen dunklen Tabak produziert. Wenn man alles richtig macht, wird aus einem sehr hellgelben Virgin ein kräftig gelber Virginia. Dann passt es mit der Feuchte, also mit dem Wasser lieber zu sparsam umgehen und während des Prozesses immer wieder was aufsprühen, aufpassen dass keine Feuchtenester entstehen, häufig mit 2 Gabeln wenden und auflockern.

Insgesamt scheinst du aber den Prozess in den Griff zu bekommen um gute Rauchtabake herzustellen!
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Dampfer60
Hobbyfarmer
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Anmeldedatum: 20.07.2017
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 17.11.2017, 14:30   

... und vergesst nicht 2 ebene Kaffeelöffel voll pro kg Tabak Kaliumsorbat in das Sprühwasser hinein zu geben. Nicht dass der Tabak hinterher schimmelt. Selbst wenn man noch nichts sieht schmeckt man es und nichts ist giftiger als Schimmel. Kaliumsorbat kommt natürlich in der Eberesche vor, von daher sehe ich das als unbedenklich an. Ich habe schon genug Verluste durch Schimmel hinnehmen müssen und wenn man im Forum ließst, handelt jedes 5 te Posting von Schimmel. Mit Kaliumsorbat ist Schluß damit, da passiert nichts mehr und so soll es sein.

Zuletzt bearbeitet von Dampfer60 am 25.11.2017, 11:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Dampfer60
Hobbyfarmer
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Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 25.11.2017, 11:08   

@ Tabakbauer: Gibt es was Neues aus deinem "Versuchslabor"?
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Tabakkauer
Hobbyfarmer
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Anmeldedatum: 12.04.2017
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 16:05   

Nicht wirklich, Tabak reift bei ca. 50Grad.
So eine Fermentierkammer ist übrigens klasse, um 1a Joghurt herzustellen. Ein paar Löffel Fertigjoghurt natur in ein Glas, Vollmilch drüber und nach 8-12 Std. Gibt es super ungezuckerten Joghurt. Dauert es zu lange wird er immer säuerlicher. danach aufessen und die Restmenge neu ansetzen...
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Dampfer60
Hobbyfarmer
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Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 19:52   

Ja, denke ich, bei 50° sind optimale Temperaturen für Jogurt. Dass der immer sauerer wird ist klar, die Abbauprodukte der Kulturen werden im Laufe der Zeit mehr und somit wird es säuerlicher, genau so wie bei Sauerkraut, das kannste so sauer werden lassen, dass es dir hinten die Hose rein zieht.

Bin gespannt wie sich dein Tabak entwickeln wird. Habe heute wieder "geblendet". Basma, Virgin, Burley zu jeweils ein Drittel und dazu noch etwas Geudertheumer. Klasse Mischung. Als ich die Boxen aufgemacht hatte, kam ein prächtiger Duft aus jeder Box raus. Der Burley hat stark nach Kakao gerochen, der Basma richtig süs, wie ein Parfüm, herrliche Tabake. Und kein einziger hat irgend etwas Kratziges. Geschmacklich absolut perfekt. Da noch irgend welche Aromen drauf hauen wäre tödlich. Der Abbrand ist perfekt weiss und gleichmässig. Also Summa Summarum kann man sagen, wenn man die reinen Blätter verarbeitet, braucht es wirklich nichts als Wärme und Wasser.
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